Meine Gedanken
Gedanken, Gedichte und Geschichten, alte und neue.
du bist immer für mich da,
du warst immer für mich da,
aber war ich es jemals für dich?
ich weiß es nicht,
ich kann diese Frage nicht beantworten
aber ich weiß,
dass du immer für mich da sein wirst
ich würde elendig eingehen
ohne dich
du bist es,
die mir immer wieder Kraft gibt
mich hochzieht,
wenn ich am Boden liege
und nicht mehr aufstehen will
du bist plötzlich da,
wenn ich es am wenigsten erwarte
du lachst mit mir,
aber du weinst nicht mit mir,
weil ich weiß,
dass du mich lieber lachen siehst
ich danke dir für das alles und bin froh,
dass DU für mich da bist…
Jedes Mal aufs Neue erwacht sie.
Stärker als zuvor mit der unbändigen Kraft,
dass es anders kommen könnte.
Jedes Mal erfüllt sich jede Faser meines Körpers damit,
dass es doch noch eine Hoffnung gibt.
Jedes Mal bange ich um etwas, was wahrscheinlich nie sein wird.
Ich will mich damit nicht abfinden, will nicht wahrhaben,
dass meine Hoffnung nicht erfüllt wird.
Warum stirbt die Hoffnung zuletzt?
Obwohl ich genau zu wissen glaube,
dass es nicht sein wird.
Mehr als rationale Triebe
und dennoch begleitet die Hoffnung einen bis zum Schluss.
Wann stirbt sie?
Wann hört diese quälende Gewissheit auf, dass es nie sein wird?
Wann werden diese Schmerzen in mir aufhören?
Heiße Tränen versiegen wieder,
bringen sie doch nicht die gewünschte Erlösung.
Auch jetzt wieder keimt in mir die Hoffnung.
Eine Hoffnung,
die nur eine Täuschung meiner selbst ist.
Innerlich werde ich zerfressen davon
und kann auch nichts dagegen tun.
Meine eigenen Hoffnungen werden mich zu Grunde richten
und ich kann dem nichts entgegensetzen.
es scheint, als sei die Luft
erfüllt mit Millionen von ihnen
reges Treiben herrscht,
das zuweilen
in Chaos umzuschlagen droht
doch es scheint nur so zu sein,
vermeintlich planlos
schwirren sie durch die Luft,
aber es ist alles andere als planlos
sie scheinen ihren Weg
zielsicher zu verfolgen
nichts und niemand
kann sie davon abhalten
wer es trotzdem versucht,
muss eine schmerzhafte Erfahrung
ertragen können
sie gehen ihren eigenen Weg,
wer dies nicht akzeptieren kann,
lernt auf anderem Wege,
dass sie sich nichts sagen lassen
ohne Kompromisse
bahnen sie sich ihren Weg,
weiter das Ziel zu erreichen
ihr zurückgelegter Weg
hinterlässt eine Schneise der Verwüstung –
keine Chance,
diese in irgendeiner Art und Weise wiederherzustellen
was bleibt,
ist die Erkenntnis,
dass man weder sie aufhalten,
noch die Verwüstung rückgängig machen kann,
die sie hinterlassen haben…
ich sitze hier,
umgeben von Geräuschen,
die schier unerträglich zu sein scheinen.
sie wollen kein Ende nehmen,
und doch weiß ich,
dass es irgendwann zu Ende sein wird
ich muss ausharren und stark sein,
denn ich weiß,
dass es irgendwann aufhören wird
ich versuche den Nebel der Geräusche zu durchdringen
um irgendwo dahinter Stille zu finden
Stille, die ich mir so sehr herbeisehne
und ich weiß,
dass SIE irgendwann da sein wird
Stille, wie ich sie mir seit einer Ewigkeit wünsche
und die mich umgeben wird
sollte diese Stille nicht eintreten, wird es auch für mich zu spät sein
ich werde zerfressen von Schmerzen,
die ich nicht mehr ertragen kann…
Manchmal gibt es Tage, an denen nichts funktionieren will und man das Gefühl bekommt, dass, egal was man macht, es eh falsch ist. Was vor einiger Zeit einem noch richtig erschien, sieht, aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, nun wieder anders aus und erscheint einem verkehrt.
War es die richtige Entscheidung, die man getroffen hatte?
War es das, was man wollte?
Oftmals findet man erst viel später eine Antwort, jedoch bekommt man nie alle Fragen beantwortet oder die Erkenntnis, die einen überkommt, gefällt nicht.
Was ist geschehen?
Sollte es so sein?
Warum hat niemand davor gewarnt, vor dem, was danach kommt?
Warum muss man solche Erkenntnisse immer für sich alleine feststellen?
Hätte nicht jemand etwas sagen können?
Nein, hätte nicht. Wäre es so gewesen, wäre man vor dem aufkommenden Unheil bewahrt worden. Bewahrt worden vor Gedanken, die einen nicht mehr loslassen und immer und immer wieder beschäftigen. Sie lassen einen nicht mehr los, egal was man tut oder wie man es tut. Sie verfolgen einen rund um die Uhr. Es ist nicht möglich, sie loszuwerden.
Oder doch?
Bleibt einem keine andere Möglichkeit, als sich den Geschehnissen zu stellen?
Auch wenn man es gar nicht vorhatte?
Wollte man doch lieber alles verdrängen, es totschweigen und als erledigt abstempeln. Doch offensichtlich hat man sein Gewissen unterschätzt.
Kann so etwas sein?
Zweifel kommen auf, Zweifel, ob man alles richtig gemacht hat. Nein, hat man nicht, sonst würden die Zweifel nicht so laut aufschreien und darauf hinweisen, dass etwas nicht stimmt.
Kann es tatsächlich sein, dass man trotz größter Sorgfalt und Vorsicht nun doch einen Fehler begangen hat?
Ist man zu weit gegangen?
Wenn es eine Möglichkeit gäbe, alles rückgängig zu machen, sollte man diese ergreifen?
Warum?
Weil man bereut, was geschehen ist?
Ist es wirklich so?
Bereut man das, was man getan hat, im Nachhinein?
Aber warum?
Weil die Gesellschaft genau dies von einem verlangt?
Ja. Dennoch sollte man sich nicht immer fügen. Vielleicht sollte man mit dem, was geschehen ist, nicht hausieren gehen, aber zumindest lernen, damit umgehen zu können – für sich selber, seine Gedanken und Zweifel.
Die Fassade, die man mühevoll aufgebaut hat,
beginnt zu bröckeln
Mit jedem neuen Windstoß zerfällt sie weiter
und hinterlässt Risse und Löcher
Dem aufkommenden Sturm wird sie wohl nicht mehr standhalten können –
Der Sturm ist vorüber
und die Fassade ist endgültig in sich zusammengebrochen
Sie bietet nun keinen Schutz mehr
vor dem, was man nicht zeigen will
Alles kommt zum Vorschein,
jedes noch so kleine Detail
Auch die Bemühungen,
die Fassade retten zu wollen,
sind vergebens
Jeder kann nun sehen,
was man bis dato
verstecken, verheimlichen und verbergen wollte
Man selber steht vor dem Nichts
und fühlt sich ertappt
bei dem Versuch,
alles noch rechtzeitig in Sicherheit bringen zu wollen…
sie ist überlebenswichtig,
aber dennoch
können wir ohne weiteres
ohne sie leben,
es fällt uns nicht auf,
aber dennoch
begegnet sie uns fast tagtäglich,
ob nun bewusst oder unbewusst
wir verlieren sie im Laufe unseres Lebens,
aber dennoch
fällt es einigen nicht schwer, auf sie zu verzichten
wer sie sich bewahren kann,
kann sich zu den Glücklichen zählen,
er ist im Stande, durch sie abzuschalten
und vielleicht
für einen Moment Ruhe zu finden
wer sie verloren hat,
der sollte solche Orte aufsuchen,
wo die Luft erfüllt ist damit
diese Orte
werden von kleinen Wesen belebt,
die nur durch sie und von ihr zu leben scheinen,
denn sie scheint dort
in konzentrierter Form zu existieren und vorzuherrschen,
ein Überlebenselixier,
welches uns auch als Phantasie
bekannt ist
Sie ist da,
die lang ersehnte Stille
nur vereinzelt schwirren noch Wortfetzen durch die Luft,
welche ich aber kaum wahrzunehmen vermag
lange wartete ich auf diesen Moment,
es erschien mir wie die Unendlichkeit
die Zeit kroch vor sich hin,
wieder erst eine Minute vergangen,
doch ich habe es geschafft
und bin nun umhüllt von Stille und Ruhe,
wie es kaum schöner vorstellbar sein kann
doch wie lange wird dieser Moment vorherrschen?
für den Augenblick?
Vielleicht!?
Ich weiß es nicht
für das Hier und Jetzt?
gut möglich, wenn das Schicksal es gut mit mir meint
für immer?
nein, so gnädig ist niemand, noch nicht…
Eine Erinnerung.
Sie schwirrt in den Untiefen meines Hirns umher.
Sie macht mich total wahnsinnig
und doch bin ich nicht im Stande,
sie einfach zu löschen.
Immer und immer wieder kommt sie an die Oberfläche
und lässt mir keine Ruhe.
So sehr ich mich auch bemühe,
doch verdrängen oder gar vergessen kann ich sie nicht.
Immer dann,
wenn ich es nicht erwarte und denke,
dass ich es geschafft habe,
drängt sich diese eine Erinnerung in meine Gedanken zurück
und schmeißt meine Gefühle,
die ich glaubte neu geordnet zu haben,
wieder über den Haufen.
Bitte verschwinde endlich!
Aus meinem Kopf,
aus meinen Gedanken,
Erinnerungen und verdammt noch mal aus meinen Gefühlen.
Ich will dich dort nicht mehr haben,
aber egal was ich tue
oder egal wie sehr ich dich verfluche,
du bist immer noch dort
und scheinst keine Anstalten machen zu wollen, zu verschwinden.
Geh endlich!
Der Spruch „Aus den Augen, aus dem Sinn“ trifft auf dich nicht zu.
Warum?
So lange habe ich dich nicht mehr gesehen und gesprochen
und trotzdem schaffst du es immer noch,
mich wahnsinnig zu machen.
Geh endlich,
ich will nicht mehr an dich erinnert werden.
Du bist mir egal,
mein Leben geht ohne dich weiter.
Gefühle spielen verrückt,
lassen sich nicht mehr kontrollieren
und in die richtigen Bahnen schieben.
Was ist geschehen?
Alles ist aus dem Gleichgewicht geraten,
vielleicht nur für den Moment?
Oder doch längerfristig?
Fragen – keine Antworten.
Zerbrochen scheint das, was bis jetzt gewesen ist.
Es gibt auch keine Aussicht auf Heilung.
Zu viel ist passiert, was einen wachgerüttelt hat und die Dinge nun aus einem anderen Blickwinkel sehen lässt.
War man so blind?
Oder wusste man, was ist, und hat die Augen davor bewusst verschlossen?
Wollte man es nicht wahrhaben?
Wusste man doch offensichtlich,
was einen erwartet,
wenn man die Augen öffnet und mit den Geschehnissen konfrontiert wird.
Man wollte es nicht und beließ alles beim Alten.
Doch nun ist das geschehen, was man zu verhindern wissen wollte.
Es wurden einem die Augen geöffnet.
Was man zu sehen bekam, wollte man nicht glauben
und doch war es so.
so unschuldig und ohne Zweifel,
liegen sie hier und haben ihre Augen geschlossen
wie Engel, kleine Feen und Kobolde
ruhen sie auf dem Boden,
in diesem Moment nicht fähig, empor
in die Lüfte zu steigen
und dennoch sind sie weiter weg,
als wir uns das je vorstellen können
sie sind jetzt in einem Irgendwo unterwegs,
das jenseits unserer Vorstellungskraft liegt,
welches wir verdrängt und vergessen haben…
Zeichen der Zeit
Hektik, Zeitdruck und Rastlosigkeit sind Eigenschaften,
die in der heutigen Zeit allgegenwärtig sind.
Sie scheinen ständige Begleiter
der modernen Welt
geworden zu sein.
Geben keine Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen,
und wirken wie Antriebsräder der Zeit,
ohne die
ein Auskommen nicht mehr möglich erscheint.
Kostbares Gut
Oft wird sie mit Füßen getreten.
Immer wieder hat man das Gefühl,
dass man nie genug von ihr hat
und sie schier an einem vorüberzufliegen scheint.
Doch von selbst mal daran zu rütteln,
sie festzuhalten und sein Eigen nennen zu können,
liegt in weiter Ferne.
Man wird erfasst von dem Mainstream,
lässt sich mitreißen und vergisst dabei,
wie wertvoll und kostbar die verschwendete Zeit ist.
Tränen versiegen,
können sie doch nicht die klaffende Wunde heilen,
die einem zugefügt wurde.
Eine Wunde, die so schmerzhaft wie unerwartet kam.
Man war einfach nicht darauf vorbereitet und doch wusste man,
im tiefsten Inneren,
dass es irgendwann einmal so passieren würde.
Nun ist es geschehen und die klaffende Wunde schmerzt so sehr,
dass es einen zu zerreißen droht.
Gibt es doch bisher noch kein Heilmittel dafür.
Einzig und allein die Zeit kann,
vielleicht,
eben diese Wunde heilen,
auch wenn man dadurch Narben zurückbehält.
das Schicksal ist gnädig
der nächste Augenblick,
er ist da,
so sanftmütig und voller Harmonie
absolute Stille,
die vollkommene Ruhe
und doch herrscht in mir ein Orkan der Gefühle
was ist los?
eine Frage,
die mich seit Wochen
immer und immer wieder aufs Neue in ihren Bann zieht
und doch
habe ich bisher keine Antwort finden können
wer oder was ist schuld an dem heillosen Durcheinander,
das in mir vorherrscht?
ich bin nicht mehr in der Lage,
einen klaren Gedanken fassen zu können
worum kreisen meine Gedanken?
um dich?
bist du es, der mich in diese innere Unruhe versetzt?
was hast du getan?
immer mehr Fragen werden aufgeworfen,
dennoch weiß ich,
dass ich keine Antworten darauf bekommen werde
nicht jetzt,
nicht in diesem Moment
und auch nicht in ferner Zukunft
du bist es,
ganz allein,
der mir die richtigen Antworten geben kann…
für eine Flucht nach vorne ist es bereits zu spät,
auch ein Zurück gibt es nicht mehr,
der Rückweg ist verbaut,
zubetoniert mit Steinen
und unumgänglich versiegelt
eine Flucht nach vorne? Nein,
auch dies ist keine Möglichkeit mehr,
zu spät hat man erkannt,
den richtigen Augenblick verpasst zu haben
was bleibt, ist die Erkenntnis,
hier nun verweilen zu müssen,
auszuharren und abzuwarten,
welche Dinge und Ereignisse
das Schicksal für einen noch bereithalten wird…
Einige Bilder enthalten Stock-Fotos anderer Künstler:innen, die meisten vonDeviantArt.


























